"Die Elementarkräfte sind Teil unserer Welt. Man muss kein Magier sein, um diese Kraft zu verstehen. Verfeinert Eure Kampfkunst, meistert die Mächte des Jenseits kraft Eures Willens und kanalisiert sie durch Eure Waffe. Nur wenige können gegen einen kombinierten Angriff aus Magie und Schwertkraft bestehen."
SCREENSHOTS

Rissklinge

Rissklingen sind Krieger, die ihre Angriffe mit Elementarmagie verstärken, sie schleudern Energieblitze über das Schlachtfeld und schlagen mit unerschöpflicher Energie zu.

Stärken

Rissklingen können Feuer-, Stein- und Windlanzen gegen ihre Feinde schleudern, ihre Fernkampffähigkeiten sind stärker als die anderer Krieger. Darüber hinaus verursachen sie größtenteils Elementarschaden, ihre Klingen schneiden durch Rüstungen, als wären sie aus einfachem Fleisch.

Schwächen

Rissklingen sind Angriffsspezialisten und vernachlässigen ihren eigenen Schutz in keinem geringen Maße. Gemeinschaftlichen Angriffen gegenüber sind sie recht verwundbar. Obwohl der von ihnen verursachte Magieschaden verheerend für die körperliche Verteidigung ist, richtet er genau wie jede andere Magie wenig aus, wenn er auf die entsprechenden Magieresistenzen trifft.

Geschichte

Nazim Kalfani wurde in eine reiche ethianische Händlerfamilie hineingeboren. Als drittgeborenem Sohn standen ihm jedoch nur wenige Möglichkeiten offen. Da es dem Klan an Magiern fehlte, schickte ihn sein Vater in den hohen Norden, wo er bei den Elfen an der Quecksilber-Akademie studieren sollte. Das Studium der Elementartheorie interessierte Nazim durchaus, doch die endlosen Stunden, die er mit der Vorbereitung alchimistischer Experimente und der Perfektionierung von Beschwörungen zubringen musste, waren absolut nicht nach seinem Geschmack. Und so nahm er das für sein Studium gedachte Geld und begab sich zum Eisenkieferngipfel, um dort mit berühmten mathosianischen Kriegern die Kunst des Schwertkampfes zu erlernen.

Die Schwertkampfkunst sagte Nazim sehr viel mehr zu, denn er war schnell und stark. Allerdings überwarf er sich im Laufe der Zeit mit jedem seiner Meister. Die Meister waren Puristen, die der Disziplin der Form verhaftet waren. Nazim hingegen gefiel die Abwechslung, er wechselte Waffen und Stile und wirkte auch schon mal den ein oder anderen Zauber, um seine Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Solche unorthodoxen Taktiken wurden von den stoischen mathosianischen Kriegern vehement abgelehnt.

Nazim durchwanderte Telara, manchmal als Söldner, manchmal als einfacher Magier, immer auf der Suche nach seiner wahren Berufung. Schließlich verdingte er sich als Söldner in den Ödlanden. Als Nazim dort eines Tages seine Schwertkunst unter einer alten Eth-Laterne trainierte, fiel ihm auf, dass diese Licht erzeugte, indem sie mit einem Stahlstab ein Portal zu den Ebenen offenhielt. Das brachte ihn auf eine Idee: Er versuchte, eine martialische Haltung einzunehmen, bei der sein Schwert die Realität im selben Winkel wie der Stahlstab durchbohrte. Nach vielen Experimenten endlich tat es einen gewaltigen Donnerschlag, und Nazim wurde eine kurze Strecke teleportiert.

Mit viel Übung fand Nazim heraus, wie er die magischen Kräfte kontrollieren konnte, die er aus den Ebenen hervorbrachte. Er lernte, Elementarspeere zu schleudern und sich selbst sowie seine Waffe in Urzorn einzuhüllen. Sein neuer Kampfstil verwirrte seine Gegner. Kämpften sie gegen einen Krieger oder gegen einen Magier? Sollten sie auf Distanz bleiben oder in den Nahkampf gehen? Nazim konnte für jede Situation die entsprechenden Energien aufbieten. Er wurde als Nazim die Rissklinge berühmt und erkämpfte sich ein kleines Kalifat in Schimmersand.